CARMEN
2025/2026

CARMEN

GEORGES BIZET

Oper in vier Akten

Produktionsteam

Andrea Del Bianco Musikalische Gesamtleitung, Flügel
Raban Brunner Arrangement, Komposition
Sandra Hamburger Korrepetition, Flügel
Anette Leistenschneider Inszenierung
Bruno Rauch Libretto
Andreas L. Mayer Bühne
Ulli Kremer Kostüme
Ivan Galli Gewandmeister
Beatrice Mendelin Maske
Marek Streit Licht, Technik
Marc Condrau Inspizienz, Regieassistenz

Solistinnen / Solisten

Sarina Weber Carmen                                        
Peter Bernhard Don José
Cheyne Davidson Escamillo
Antonia Bourvé Micaela (1)
Jeanne-Pascale Künzli Micaela (2)
Matthias Fankhauser Schauspieler

Musikerinnen / Musiker

Patricia Pacozzi Konzertmeisterin, 1. Violine
Matthias Bruns 2. Konzertmeister, 1. Violine
Lucie Koči 2. Violine
Fabienne Imoberdorf 2. Violine
Matthias Walpen Cello
Severin Suter Cello
Mátyas Vinczi Kontrabass

Galerie

Video

Pressespiegel

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ANDREA DEL BIANCO

Andrea Del Bianco studierte Klavier und Cembalo sowie Dirigieren am Konservatorium «Giacomo Rossini» in Pesaro. Weitere Verpflichtungen führten ihn an die Salzburger Festspiele, an das «Teatro dell’opera» in Rom, an die «Canadian Opera Company» in Toronto, an die Frankfurter Oper, an das Königliche Opernhaus in Oman und an das «Teatro Petruzelli» in Bari. Seit 2013 ist er als Solorepetitor am Opernhaus in Zürich fest engagiert. Als Coach und Begleiter arbeitete er mit wichtigen Dirigenten zusammen wie Riccardo Muti, Bruno Bartoletti, Nello Santi, Fabio Luisi, Gianandrea Noseda, Marco Armiliato, Bruno Campanella uva. Weiter fungierte er als Assistenzdirigent an den Salzburger Festspielen, an der «Canadian Opera Company» in Toronto und am «Teatro Petruzelli» in Bari. Weiter arbeitete er mit Cecilia Bartoli, Christa Ludwig, Katja Ricciarelli, Nina Stemme, Mariella Devia, Juan Diego Florez, Bryan Terfel, Ruggero Raimondi, Roberto Alagna, Leo Nucci und Rolando Villazon, Nicola Martinucci, Francesco Meli.

RABAN BRUNNER

Raban Brunner studierte am Berklee College of Music und dem Boston Conservatory. In Boston und New York fungierte er in zahlreichen Musicalproduktionen als Musikalischer Leiter und Arrangeur. In Boston war er Dirigent für She Loves Me, Into the Woods und Mamma Mia. 2022 erhielt er von der Boston University den Preis für die beste musikalische Leitung eines Musicals. Er war stellvertretender Musikalischer Leiter von Io Senza Te bei den Thunerseespielen. Weiter arbeitet er als Produzent und Arrangeur in allen möglichen Genres.  Seit 2024 ist er Associate Music Director für Musical am Landestheater Linz.

SANDRA HAMBURGER

Sandra Hamburger ist als Korrepetitorin und musikalische Leiterin in Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen tätig. Sie war unter anderem an Inszenierungen von Mozarts «Zauberflöte», Ullmanns «Kaiser von Atlantis», den Musicals «Little Shop of Horrors» und «Natürlich Blond» sowie mehreren Operetten an der Fricktaler Bühne beteiligt. Sie arbeitet eng mit Sänger*innen zusammen und begleitet regelmässig Produktionen im In- und Ausland. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Hochschule Luzern und der Musikhochschule Hannover.

ANETTE LEISTENSCHNEIDER

Anette Leistenschneiders Theaterlaufbahn begann am Staatstheater Saarbrücken. Ihrer ersten Inszenierung 1988 folgten umgehend weitere Regiearbeiten; von 1996 bis 2016 arbeitete sie als freischaffende Regisseurin in Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Polen. Nach einem fünfjährigen Intermezzo als Operndirektorin am Theater Nordhausen ist sie seit 2021 wieder europaweit freischaffend tätig. Mittlerweile zählen etwa 100 Inszenierungen an vielen Opernhäusern, Theatern und Festivals zu ihren Arbeiten.

BRUNO RAUCH

Studium von Literatur, Geschichte und Musikwissenschaft in Zürich, Paris und Florenz mit abschliessendem Doktorat. Danach verschiedene Tätigkeiten als Lehrer auf (fast) allen Stufen bis hin zur Dozenten- und Referententätigkeit an Volkshochschule und Landesmuseum. 
Nach einem Abstecher in die Welt der Wirtschaft und der Verwaltung erfolgte der Schritt in die Selbstständigkeit als freier Journalist BR und grafischer Gestalter sowie als Publizist und Redaktor in den Bereichen Musik, Kultur, Kunst, Gesellschaft, Wandern und Berufsbildung für Tageszeitungen, Zeitschriften und die Schweizerische Depeschenagentur. Dazu kamen die Kuratierung und Gestaltung diverser Ausstellungen sowie die Veröffentlichung zahlreicher Sachbücher und Beiträge in Konzertprogrammen und Ausstellungskatalogen.
Ein letztes grösseres Projekt war die Gründung und Künstlerische Leitung der Free Opera Company, die sich mit der Aufführung von unbekannten Werken vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert profilierte, deren Wirken jedoch 2020 eingestellt wurde.

ANDREAS L. MAYER

Andreas L. Mayer, 1987 von St. Gallen. Mehrjährige Hospitanzen und Assistenzen am Stadttheater St. Gallen, Thalia Theater Hamburg, Stadttheater Klagenfurt, Staatstheater Stuttgart für Schauspiel und dem Konzert Theater Bern in den Sparten Oper, Tanz und Schauspiel. Von 2015 bis 2017 absolvierte er den MA als Leitender Künstler – Bühnenbild an der Zürcher Hochschule der Künste. Er gastierte an der National Academy of Chinese Theatre Arts in Beijing, der Taipei National University of the Arts in Taiwan und nahm an den Formaten «Zürich meets London», «Transcultural Collaboration Hong Kong» und der ARCHA Summerschool in Prag teil.

ULLI KREMER

Nach der Lehre zur Damenschneiderin absolvierte Ulli Kremer die Fachhochschule für Modedesign und schloss ihre Ausbildung mit Diplom ab. Bis 1986 leitete sie die Kostümabteilung des Theaters. Parallel dazu gründete sie ihr eigenes, bundesweit erfolgreiches Atelier für Entwürfe und Fertigung von Theater-, Bühnen- und Werbekostümen und ist seit 1994 als freiberufliche Kostümbildnerin tätig. Ulli Kremer arbeitete an vielen Theatern im In- und Ausland. Darüber hinaus arbeitete sie für verschiedene Filmprojekte in Luxemburg und Polen. Ab 2010 entwarf sie die Kostüme für verschiedene Opern.

IVAN GALLI

Ivan Galli ist in Bioggio bei Lugano geboren und aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zum Damenschneider bei der Firma Julietta in Caslano und einem Jahr Weiterbildung an der Technischen Schule für Berufskleidung und Industrie in Lugano besuchte er während zwei Jahren einen Kurs am Kunstinstitut für Bekleidung Marangoni in Milano und einen Diplomkurs für das Entwerfen von Schnittmustern der Münchner Modeakademie Müller und Sohn in Lugano. Ivan Galli war ab 1985 als Prototyp-Schneider in Lugano tätig. Ab 1991 arbeitete er als Gewandmeister bei Holiday on Ice in Ostermundigen bei Bern und übernahm als Produktionsverantwortlicher die Leitung der Kostümwerkstatt der Eis-Revue. Im Jahr 2003 arbeitete er beim Zirkus Tiani in Monterey in Mexiko, wo er während 4 Wochen die Schnittmuster für die Kostüme entwarf. Seit 2004 arbeitet er als Kostümschneider am Zürcher Opernhaus und für verschiedene Opern-Projekte der Oper Schenkenberg, der Operette Balzers und der boxopera.

BEATRICE MENDELIN

Die Berufung als Maskenbildnerin rief mich vor 11 Jahren nach Luzern. Seither bin ich für verschiedene Musicalproduktionen, Theaterproduktionen in Luzern, Zürich, Biel, Fernsehmehrteiler, Kinofilm-Produktionen und diverse Fotoproduktionen für Werbung, Businessportraits, ehrenamtlich auch für «Herzensbilder.ch» u.s.w. als Maskenbildnerin, Hairstylistin und Make-up-Artistin SFX selbstständig tätig. Vorgängig war ich in dem gleichen vielseitigen Berufsfeld in Deutschland (u. a. Hamburg, Bochum, Köln, München und Berlin) und in vielen nationalen und internationalen Produktionen mit internationalen VIPs und hochkarätigen Darstellern tätig.

MAREK STREIT

Marek Streit begann 2001 als Lichtgestalter zu arbeiten, 2007 Abschluss zum Veranstaltungsmeister. Bei den Bühnen Bern war er bei verschiedenen Stücken für die Lichtgestaltung verantwortlich, ebenso für zahlreiche Stücke am Theater an der Effingerstrasse von 2009 bis 2023. Weitere Aufträge: 2017 HKB-Abschlussprojekt «Dogville» sowie für die CIE MotherT.Rex beim Drama Festival in Mexico-City. Bei der Internationalen Opernwerkstatt war er als Technischer Leiter engagiert. 2018 Figura Theaterfestival, 2021 VVBozen Lichtgestaltung für «Gott». 2021 Technischer Leiter für boxopera bei «Otello» sowie 2022 für Chris Leuenberger Productions und den Verein Tabea Martin.

MARC CONDRAU

Ich bin Informatiker mit einer grossen Leidenschaft für die Oper. Sie fasziniert mich als Gesamtkunstwerk – das Zusammenspiel von Musik, Schauspiel, Bühne und Licht begeistert mich immer wieder aufs Neue. Im Vorstand der boxopera unterstütze ich bei IT-Fragen sowie in organisatorischen Belangen. Auch hinter den Kulissen bin ich aktiv: Als Inspizient, Regieassistent und Stage Hand sorge ich gemeinsam mit dem Team dafür, dass jede Aufführung reibungslos über die Bühne geht.

SARINA WEBER

Die Schweizer Sängerin Sarina Weber absolvierte ihren Bachelor- und Master of Arts mit Auszeichnung an der ZHdK bei Prof. Lina Maria Åkerlund. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für Tanz und Schauspiel, die ihre Liebe zur Oper prägen. 2020 erhielt sie das Friedl-Wald-Stipendium. Ihr Debüt gab sie mit 18 Jahren als zweite Dame in Mozarts «Die Zauberflöte». Weitere Rollen waren Ramiro in «La finta giardiniera», Nicklausse in «Les contes d’Hoffmann», Ciesca in «Gianni Schicchi», Mrs. Pearce in «My fair Lady» und Minnie Fay in «Hello Dolly». Sarina Weber hat ein vielseitiges Konzertrepertoire und ist ein geschätzter Gast in der Schweizer Kulturszene.

PETER BERNHARD

Peter Bernhard besuchte das Konservatorium in Bern und 4 Jahre privaten Unterricht bei KS Nicolai Gedda. Er sang an der Kölner Oper, am Staatstheater Augsburg, in Bayreuth, Regensburg, Salzburg, an den Theatern Basel, St. Gallen, Luzern und Biel-Solothurn und gastierte in Italien, Spanien, Argentinien und Norwegen.  Zu seinem gesungenen Repertoire zählen über 35 Hauptpartien wie Radamès, Manrico, Otello, Duca, Alfredo, Cavaradossi, Turiddu, Don José, Hoffmann, Roméo, Tamino, Max uva. Wichtige Dirigenten waren Marc Tardue, Jos Meier, Thomas Kalb, Helge Dorsch, Mario Venzago, Henrik Nánási, und Regisseure wie Giancarlo del Monaco, Hans Neuenfels, Thomas Wünsch uva.

CHEYNE DAVIDSON

Cheyne Davidson erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach Abschluss seiner Studien wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks «La Tragédie de Carmen» auf Europa-, Japan- und Israeltournée zu gehen. Von 1992 bis 2022 war er Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Neben seiner Tätigkeit am Opernhaus Zürich, führten ihn Gastengagements an vielen der bedeutendsten Opern- und Konzerthäuser sowie bei renommierten Festivals in den USA und in Europa.

ANTONIA BOURVÉ

Die Sopranistin Antonia Bourvé begann ihre Karriere am Opernstudio Karlsruhe und hat sich seitdem durch zahlreiche Opern- und Konzertauftritte im In- und Ausland einen Namen gemacht.
Zu Ihren Paraderollen gehören Mozarts «Donna Elvira» (Don Giovanni) und «Erste Dame» (Die Zauberflöte) sowie «Micaëla» aus Bizets Carmen. Sie konzertierte unter namhaften Dirigenten, wie Adam Fischer, Yves Abel, Marcus Bosch, Christoph Spering und Thomas Hengelbrock.
CD-Aufnahmen bei Carus, Rondeau, Brilliant Classics u.a. dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit. Sie lebt in Liestal bei Basel.

JEANNE-PASCALE KÜNZLI

Jeanne-Pascale Künzli absolvierte am Gymnasium den Musiktypus mit Querflöte und widmete sich danach ganz dem Gesang. Ihre Ausbildung absolvierte sie u. a. bei Franziska Hirzel-Bonitz, Hildegund Lohnmann, Eva Kranznai-Gombos und Rainer Altorfer, ergänzt durch Meisterkurse am Mozarteum Salzburg. Ihr Repertoire reicht von Oper, Operette, Musical und Lied bis hin zu geistlicher Musik und Werken der Gegenwart. Sie tritt regelmässig im In- und Ausland auf, leitete während 17 Jahren einen Pop- und Soulchor und ist seit 2019 Solistin, Intendantin und OK-Präsidentin der Fricktaler Bühne.

MATTHIAS FANKHAUSER

Matthias Fankhauser studierte Schauspiel in Bern und war nach der Ausbildung am Schauspielhaus Zürich, dem Theater Basel und dem Luzerner Theater engagiert. Nach Jahren als freischaffender Schauspieler und Regisseur wurde er 2007 an die Zürcher Hochschule der Künste als Schauspieldozent berufen. Parallel zu seiner Theaterarbeit war er ab Mitte der 90er Jahre vermehrt in TV- und Kinorollen zu sehen. Bekanntheit erlangte er durch «Die Herbstzeitlosen» oder mehreren Folgen des Schweizer «Tatort». Zurzeit ist er im Film «Bagger Drama» zu sehen und erarbeitet mit einer Theatergruppe eine Bühnenversion des Schwedischen Films «Wie im Himmel».

PATRIZIA PACOZZI

Erster Geigenunterricht mit 5 Jahren, mit 9 Jahren Wechsel zu Professor Tibor Varga an die Musikakademie in Sitten. Ab Oktober 1996 Stipendiatin an der International Menuhin Music Academy in Bloney/Gstaad, Lehrer Alberto Lysy. Ab 2000 Weiterstudium an der Musikhochschule Zürich/Wintertur bei Professor György Pauk, wo sie im Juli 2003 das Konzertdiplom «mit Auszeichnung» abschliesst. Seit 2004 ist sie festes Mitglied in der ersten Geige des Luzerner Sinfonieorchesters und der Camerata Zürich, sowie regelmässige Aushilfe beim Tonhalle-Orchester Zürich und dem Ensemble Modern Frankfurt. Ausserdem spielt sie im Volksmusikensemble Rämschfädra.

MATTHIAS BRUNS

Matthias Bruns ist als vielseitiger Konzert-, Opern- und Kammermusiker international gefragt. Er arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Thielemann, Rattle, Nott, Nelsons, Petrenko und Gatti zusammen und spielt regelmässig bei Orchestern wie dem WDR, HR, BRSO, Münchner Philharmonikern, Staatsopern Hamburg sowie dem Tonhalleorchester Zürich, Orchestre de la Suisse Romande und Lucerne Festival Strings. Darüberhinaus ist er regelmässig zu Gast bei den Festspielen in Bayreuth, Gstaad und Schleswig-Holstein und musiziert dort mit Künstlern wie Zimmermann, Buniatishvili, Daniel Hope und Jonas Kaufmann. Seit 2021 lebt er in der Schweiz.

LUCIE KOCI

Lucie Koči wurde in einer Musikerfamilie in Prag geboren. Sie hat ihr Studium mit dem Master Solo Performance an der Musikhochschule Luzern bei Professor Igor Karško abgeschlossen. Sie spielte als Solistin u.a. mit der Prager Kammerphilharmonie, am Festival «Pianistico Internazionale di Brescia e Bergamo» und im KKL-Luzern. Im Jahr 2024 debütierte sie mit der Camerata Zürich. Lucie war im Luzerner Sinfonieorchester, Berner Symphonieorchester sowie als Assistentin von Prof. Igor Karško an der Musikhochschule Luzern und als Dozentin bei der «Gli Echi della Natura Akademie» in Italien angestellt.

FABIENNE IMOBERDORF

Im Wallis geboren und aufgewachsen, entschied sich Fabienne Imoberdorf früh für ein Musikstudium. Bereits in der Jugend bewunderte sie die Welt der Oper und des Theaters hinter den Kulissen und jobbte als Lichtdouble und Statistin. Nach Jahren als Praktikantin und Zuzügerin von Schweizer Profiorchestern absolvierte sie eine Ausbildung in der Pflege, um sich bald wieder der Musik zuzuwenden.
Seither ergänzt die vielseitig interessierte Geigerin ihre Lehrtätigkeit an der «amo» als Regieassistentin, Arrangeurin, Mitglied im Vorstand diverser Kulturreihen und Theater- /Kammer- /Orchestermusikerin. Auch Weiterbildungen lassen Fabienne nie stillstehen. Ihre Hobbys sind stets auch ihr Beruf und die Familie der wichtigste Anker.

MATTHIAS WALPEN

Matthias Walpen studierte bei Joh. Bühler und Cl. Starck an den Hochschulen Bern und Zürich, wo er mit Lehr-, Orchester- und Konzertreifediplom abschloss. Anschliessend wurde er Solocellist des Sinfonieorchesters Biel, mit dem er fast alle grossen Cellokonzerte aufgeführt hat. Als Kammermusiker ist Matthias Walpen in verschiedenen Formationen tätig. So gibt er u. a. regelmässig Konzerte mit den Bieler Solisten. Mit dieser und anderen Formationen hat er immer auch bei Aufnahmen mitgemacht. Zahlreiche Erst- und Uraufführungen belegen sein grosses Interesse an zeitgenössischer Musik. Seine reiche musikalische Erfahrung gibt er sowohl als Pädagoge als auch als Kursleiter von Kammermusikwochen weiter.

SEVERIN SUTER

Der Schweizer Cellist Severin Suter startete seine musikalische Laufbahn im Alter von acht Jahren. Er studierte Violoncello an der Musikhochschule Luzern unter Jürg Eichenberger und Peter Leisegang und schloss sein Lehrdiplom mit Auszeichnung ab. Seine Studien brachten ihn bis nach San Francisco, wo er unter Jennifer Culp (ehem. Cellistin des Kronos-Quartetts) seinen Master mit Bestnoten abschloss. Severin Suter hat schon in diversen Städten in Europa und den Vereinigten Staaten gespielt. Des Weiteren hat er Meisterklassen mit Wolfgang Boettcher, Troels Svane, Matt Haimovitz u. a. besucht. Momentan ist er als freischaffender Musiker in verschiedenen Gruppen und Duos tätig.

MATYAS VINCZI

Der 1978 in Sepsiszentgyörgy/Rumänien geborene Mátyas Vinczi studierte zwischen 1997 und 2001 Kontrabass an der Universität von Miskolc bei Prof. Gizella Keresztfalvi, wo er das Lehr- und Kammermusikdiplom erhielt. Mátyas Vinczi setzte sein Studium dann von 2001 bis 2002 an der Kunstuniversität Graz fort, schliesslich perfektionierte er sich von 2002 bis 2009 an der Akademie Tibor Varga in Sitten bei Prof. Ferenc Bokány. Dort erhielt er das Lehr-, Konzert- und Solistendiplom. Mátyas Vinczi ist ein begeisterter Kammermusiker und liebt neben der klassischen Musik auch den Jazz. Solistisch tritt er ebenfalls gern auf. Er hat in verschiedenen Orchestern gespielt, so im Kammerorchester Tibor Varga, Orchestre National de Lyon, Symphonieorchester Miskolc, Bieler Symphonieorchester. Im Berner Symphonieorchester ist er seit 2007 festes Mitglied.