MUSIKALISCHE LEITUNG
ANDREA DEL BIANCO
MUSIKALISCHE GESAMTLEITUNG
Andrea Del Bianco studierte Klavier und Cembalo sowie Dirigieren am Konservatorium «Giacomo Rossini» in Pesaro. Weitere Verpflichtungen führten ihn an die Salzburger Festspiele, an das «Teatro dell’opera» in Rom, an die «Canadian Opera Company» in Toronto, an die Frankfurter Oper, an das Königliche Opernhaus in Oman und an das «Teatro Petruzelli» in Bari. Seit 2013 ist er als Solorepetitor am Opernhaus in Zürich fest engagiert. Als Coach und Begleiter arbeitete er mit wichtigen Dirigenten zusammen wie Riccardo Muti, Bruno Bartoletti, Nello Santi, Fabio Luisi, Gianandrea Noseda, Marco Armiliato, Bruno Campanella uva. Weiter fungierte er als Assistenzdirigent an den Salzburger Festspielen, an der «Canadian Opera Company» in Toronto und am «Teatro Petruzelli» in Bari. Weiter arbeitete er mit Cecilia Bartoli, Christa Ludwig, Katja Ricciarelli, Nina Stemme, Mariella Devia, Juan Diego Florez, Bryan Terfel, Ruggero Raimondi, Roberto Alagna, Leo Nucci und Rolando Villazon, Nicola Martinucci, Francesco Meli.
LORENZO COLADONATO
MUSIKALISCHE LEITUNG
Der gebürtige italienische Dirigent Lorenzo Coladonato studierte Klavier, Komposition und Dirigieren am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand. Entscheidende Impulse erhielt er durch die Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt und Nello Santi am Opernhaus Zürich, wo er fast zehn Jahre tätig war.
Er dirigierte bereits zahlreiche renommierte Orchester im In- und Ausland, darunter die Wiener Symphoniker, das Orchester des Opernhauses Zürich, das Mozarteumorchester Salzburg, das Musikkollegium Winterthur, das Symphony Orchestra of New Russia, die Russische Nationalphilharmonie, das Swedish Chamber Orchestra, das China National Centre for Performing Arts Orchestra, die Deutsche Radio Philharmonie, das Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, das Orquesta Sinfónica de Castilla y León, die Filharmonia Bałtycka, das Orchestra dei Pomeriggi Musicali di Milano sowie das Orchester des Nationaltheaters Belgrad. 2011 dirigierte er im Festspielhaus Baden-Baden Beethovens Violinkonzert mit David Garrett. Das Konzert wurde mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt und ist im Handel auf DVD (DECCA) erhältlich.
Zu den Höhepunkten seiner bisherigen Laufbahn zählen auch verschiedene Galakonzerte mit gefeierten Sängern wie Vesselina Kasarova, Leo Nucci, Giuseppe Giacomini, Salvatore Licitra, Marcelo Álvarez, Saimir Pirgu, Erwin Schrott, Vittorio Grigolo und anlässlich des Jubiläums «150 Jahre italienische Einheit» die Oper „I Lombardi alla Prima Crociata“ von Giuseppe Verdi in Mailand, unter anderem mit Ruggero Raimondi.
ALESSANDRO PALUMBO
ARRANGEMENT UND BEARBEITUNG DER KOMPOSITION
Im Oktober 2021 debütiert Alessandro Palumbo mit einem sinfonischen Programm am Pult des Sinfonieorchesters des Teatro Petruzzelli in Bari. Im Januar 2019 debütiert er mit „La Bohème“ am renommierten Teatro San Carlo in Neapel. Im Juli 2020 dirigierte er eine Neuproduktion von „Rigoletto“ mit dem Orchestra Toscanini für das Teatro Regio in Parma, im Oktober das „Requiem“ von Donizetti im Auditorio de Tenerife als Eröffnungskonzert der neuen Spielzeit und im November desselben Jahres stand er erneut am Pult des Teatro Sociale in Como an der Seite des großen englischen Regisseurs Graham Vick für eine Neuproduktion von Mozarts „Zaide“.
Sein Operndebüt gab er 2014 mit der Leitung von Massenets „Don Quichotte“ mit dem Orquesta Sinfónica de Tenerife. Seitdem hat sich seine Zusammenarbeit mit der Ópera de Tenerife erheblich intensiviert: Er wurde zum Musikdirektor des Theaters und zum stellvertretenden Dirigenten aller Produktionen ernannt und arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Jader Bign zusammen.
Seit 2014, dem Jahr seines Debüts, trat er unter anderem am Teatro San Carlo in Neapel, am Teatro Regio in Parma, am Teatro Petruzzelli in Bari, am Teatro Lirico in Cagliari, am Teatro Sociale in Como, an der Ópera de Tenerife, in der Stadthalle Wuppertal, am Royal Opera House in Maskat und im Cultural Center of the Philippines auf, um nur die wichtigsten zu nennen.
DARIA CHAIKOVSKA
KORREPETITION
Daria Chaikovska wurde in der Ukraine geboren und erhielt mit vier Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Mit fünf Jahren stand sie erstmals auf der Bühne, mit zwölf gab sie ihren ersten Klavierabend. In Odessa studierte sie Klavier und Orgel und präsentierte dort Bachs 24 Präludien und Fugen des WTK I. Nach ihrem Studium in Odessa setzte sie ihre Ausbildung als Kammermusikerin in Deutschland fort und war später als Orchesterakademistin am Opernhaus Zürich tätig. Heute lebt sie als freischaffende Pianistin in Zürich und studiert Chef de chant an der HEM Genève.
PRODUKTIONSTEAM
ANNETTE LEISTENSCHNEIDER
INSZENIERUNG
Anette Leistenschneiders Theaterlaufbahn begann am Staatstheater Saarbrücken. Ihrer ersten Inszenierung 1988 folgten umgehend weitere Regiearbeiten; von1996 bis 2016 arbeitete sie als freischaffende Regisseurin in Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Polen. Nach einem fünfjährigen Intermezzo als Operndirektorin am Theater Nordhausen ist sie seit 2021 wieder europaweit freischaffend tätig. Mittlerweile zählen etwa 100 Inszenierungen an vielen Opernhäusern, Theatern und Festivals zu ihren Arbeiten.
SABINE BURCHARD
PROJEKTIONEN UND BÜHNE
ULLI KREMER
KOSTÜME
Nach der Lehre zur Damenschneiderin absolvierte Ulli Kremer die Fachhochschule für Modedesign und schloss ihre Ausbildung mit Diplom ab. Bis 1986 leitete sie die Kostümabteilung des Theaters. Parallel dazu gründete sie ihr eigenes, bundesweit erfolgreiches Atelier für Entwürfe und Fertigung von Theater-, Bühnen- und Werbekostümen und ist seit 1994 als freiberufliche Kostümbildnerin tätig. Ulli Kremer arbeitete an vielen Theatern im In- und Ausland. Darüber hinaus arbeitete sie für verschiedene Filmprojekte in Luxemburg und Polen. Ab 2010 entwarf sie die Kostüme für verschiedene Opern.
IVAN GALLI
GEWANDMEISTER
Ivan Galli ist in Bioggio bei Lugano geboren und aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zum Damenschneider bei der Firma Julietta in Caslano und einem Jahr Weiterbildung an der Technischen Schule für Berufskleidung und Industrie in Lugano besuchte er während zwei Jahren einen Kurs am Kunstinstitut für Bekleidung Marangoni in Milano und einen Diplomkurs für das Entwerfen von Schnittmustern der Münchner Modeakademie Müller und Sohn in Lugano. Ivan Galli war ab 1985 als Prototyp-Schneider in Lugano tätig. Ab 1991 arbeitete er als Gewandmeister bei Holiday on Ice in Ostermundigen bei Bern und übernahm als Produktionsverantwortlicher die Leitung der Kostümwerkstatt der Eis-Revue. Im Jahr 2003 arbeitete er beim Zirkus Tiani in Monterey in Mexiko, wo er während 4 Wochen die Schnittmuster für die Kostüme entwarf. Seit 2004 arbeitet er als Kostümschneider am Zürcher Opernhaus und für verschiedene Opern-Projekte der Oper Schenkenberg, der Operette Balzers und der boxopera.
BEATRICE MENDELIN
MASKE
Die Berufung als Maskenbildnerin rief mich vor 11 Jahren nach Luzern. Seither bin ich für verschiedene Musicalproduktionen, Theaterproduktionen in Luzern, Zürich, Biel, Fernsehmehrteiler, Kinofilm-Produktionen und diverse Fotoproduktionen für Werbung, Businessportraits, ehrenamtlich auch für «Herzensbilder.ch» u.s.w. als Maskenbildnerin, Hairstylistin und Make-up-Artistin SFX selbstständig tätig. Vorgängig war ich in dem gleichen vielseitigen Berufsfeld in Deutschland (u. a. Hamburg, Bochum, Köln, München und Berlin) und in vielen nationalen und internationalen Produktionen mit internationalen VIPs und hochkarätigen Darstellern tätig.
MAREK STREIT
LICHT, TECHNIK
Marek Streit begann 2001 als Lichtgestalter zu arbeiten, 2007 Abschluss zum Veranstaltungsmeister. Bei den Bühnen Bern war er bei verschiedenen Stücken für die Lichtgestaltung verantwortlich, ebenso für zahlreiche Stücke am Theater an der Effingerstrasse von 2009 bis 2023. Weitere Aufträge: 2017 HKB-Abschlussprojekt «Dogville» sowie für die CIE MotherT.Rex beim Drama Festival in Mexico-City. Bei der Internationalen Opernwerkstatt war er als Technischer Leiter engagiert. 2018 Figura Theaterfestival, 2021 VVBozen Lichtgestaltung für «Gott». 2021 Technischer Leiter für boxopera bei «Otello» sowie 2022 für Chris Leuenberger Productions und den Verein Tabea Martin.
MARC CONDRAU
INSPIZIENZ, REGIEASSISTENZ
Ich bin Informatiker mit einer grossen Leidenschaft für die Oper. Sie fasziniert mich als Gesamtkunstwerk – das Zusammenspiel von Musik, Schauspiel, Bühne und Licht begeistert mich immer wieder aufs Neue. Im Vorstand der boxopera unterstütze ich bei IT-Fragen sowie in organisatorischen Belangen. Auch hinter den Kulissen bin ich aktiv: Als Inspizient, Regieassistent und Stage Hand sorge ich gemeinsam mit dem Team dafür, dass jede Aufführung reibungslos über die Bühne geht.
